Projektziele

Das 3D-Kompetenzzentrum Niederrhein dient als Knotenpunkt der bisherigen Initiativen an den drei Hochschulen. Es soll die Produktionsmöglichkeiten der FabLabs aller drei Standorte nutzen, Informations- und Weiterbildungsangebote für Industrie und Handwerk bieten sowie Beratungsstelle für Unternehmen sein.

Ziel ist es, dass die additiven Fertigungsverfahren als Fertigungsoption in das Bewusstsein der Konstrukteure und Produktionsplaner gelangen sowie in die bestehenden Fertigungsprozesse integriert werden können. Insbesondere sollen durch Maßnahmen in Schule und Studium künftige Fachkräfte angesprochen und ausgebildet werden. U.a. soll in überregionaler Kooperationen ein Konzept zur Vermittlung der Schlüsselqualifikation „Digital Manufacturing Technologien“ und zur stärkeren Verankerung von Studieninhalten der digitalen Produktion in den Lehrplänen entwickelt werden.

Im 3D-Kompetenz- und Bildungszentrum Niederrhein sollen Konzepte wie FabTec (Entwicklung neuer Fabrikationstechnologien mit/für Firmen), FabEvent (Fablab als Erlebnis für Firmen), FabTrain (Fablab for Training) und FabMake (Fablab for Makers) entwickelt und erprobt werden. Da mit den additiven Fertigungsverfahren neue Geschäftsmodelle realisierbar sind (Stichworte Production on Demand, Production on Site, Produkte ohne eigenen Maschinenpark), können auch neue unternehmerische Projekte initiiert werden.

Alle Ziele des Projektes sind standortübergreifend konzipiert, so dass der rege Austausch von Personen und die Kooperation über Standorte hinweg gefestigt werden. Alle Ziele werden gemeinsam erreicht. Die Ergebnisse sind von allgemeinem Interesse und stehen allen offen. Schwerpunkte sind:

  1. Verankerung des Digitalen Manufacturing in der Hochschullehre
  2. Etablierung der Fab Academy, dem internationalen Ausbildungsprogramm des MIT rund um digitale Fabrikation
  3. Knowhow-Transfer Wirtschaft und Wissenschaft
    (u.a. Beratung für Unternehmen / Aus- und Weiterbildungsangebote / Workshops für Mitarbeiter der Industrie/Handwerk)
  4. Entwicklung intuitiver Open-Source-Werkzeuge
  5. Fachkräftesicherung
    (u.a. Workshops, Entwicklung Lehrerfortbildungsprogramm / Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zum Thema 3D-Druck, die Schülern und Auszubildenden den Einstieg in Robotik, Elektrotechnik, CAD Design, 3D-Druck und in die Informatik erleichtern soll)